Portrait eines ehemaligen Trinat Studierenden

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Samuel Schluchter aus Basel: “Ich bin froh, den Studiengang Mechatronik trinational gewählt zu haben. Meine Bedürfnisse wurden vollumfänglich abgedeckt. Ich würde mich wieder für ein Studium an der FHNW entscheiden!”

Nach der Automechanikerlehre mit BM-Abschluss fiel Samuel Schluchter aus Basel die Wahl eines Studiums nicht ganz einfach. Er hatte viele Interessen, von Technik bis fremde Sprachen und Kulturen. Samuel Schluchter entschied sich für den Studiengang Mechatronik trinational an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Er hat seine Wahl nicht bereut, ganz im Gegenteil!

Nach der abgeschlossenen Beruflehre als Automechaniker war für Samuel Schluchter, Jahrgang 82, klar, dass er eine Weiterbildung auf Fachhochschulniveau anstreben wollte. Seine Interessen waren sehr breit: “Ich konnte mir viele Studienrichtungen vorstellen. Die Technik, der Sozialbereich und die Wirtschaft waren Gebiete, die mich sehr interessierten.”

Umfassende Information über Studien- und Berufsmöglichkeiten sind wichtig
Während seines Berufsmaturajahres an der GiB Liestal informierte er sich über die Möglichkeiten, die ihm nach der BM offen standen und entschied er sich für ein Ingenieur-Studium.

Doch auch hier gibt es verschiedene Studiengänge: “Ich fühle mich seit jeher als Generalist und mein Wusch war es, mir ein breites Wissen über viele Teilgebiete in der Technik anzueignen. Daher kam für mich ein reines Maschinenbau- oder Elektrotechnikstudium weniger in Frage. Zudem interessiere ich mich auch für Fremdsprachen und fremde Kulturen.”

Mechatronik Trinational vereint mehrere Fachgebiete:

Samuel Schluchter entschied sich für das Trinationale Mechatronik-Studium an der Hochschule für Technik der FHNW in Muttenz. Dieser Studiengang dauert dreieinhalb Jahre und verknüpft die Bereiche Maschinenbau, Elektronik und Informatik. Zusätzlich wird auch ein besonderes Gewicht auf Management und Kommunikation gelegt. Quer durch alle Wirtschaftsbereiche gewinnt diese interdisziplinäre Kombination immer mehr an Bedeutung.

Praktika geben Einblick ins Berufsleben:

Sei es bei der Entwicklung von Hard- und Software, in der Fertigung, im Vertrieb oder im Kundenservice: Gut ausgebildete Fachleute sind gefragt. Management, Präsentations- und Moderationstechnik sowie Sprachkompetenz stehen darüber hinaus weit oben im Anforderungskatalog der Unternehmen. Die Trinationale Ingenieurausbildung schliesst diese Lücke. Zudem geben drei ausgedehnte Praktikaphasen den Studierenden einen guten Einblick in das Berufsleben, sie erhalten somit bereits während der Studienzeit die notwendige Berufspraxis.

Internationaler und interkultureller Erfahrungshorizont:

Die internationale und interkulturelle Ausrichtung des Studiums waren für Samuel Schluchter und seine Studiumskollegen eine positive Herausforderung: “Die Kontakte zu unseren Nachbarländern und die Erfahrung, neben der Schweiz in Frankreich und in Deutschland zu studieren – in der jeweiligen Landessprache, versteht sich! – ist für mich bis heute von grossem Wert. Ich wohnte in Muttenz und lernte die Sprache und die verschiedenen Kulturen im Dreiländereck besser zu verstehen, ein grosser Vorteil für den Einstieg ins Berufsleben, vor allem bei einer internationalen Firma.”

Erfolgreicher Start ins Berufsleben als Ingenieur:

Im März 2009 hat Samuel Schluchter sein Ingenieurstudium der Mechatronik trinational mit der Bachelor-Thesis erfolgreich abgeschlossen und arbeitet seither bei der Firma Endress+Hauser Flowtec AG im Area-Sales-Management.

Wenn er auf seine Studienwahl zurückblickt, ist für ihn klar: “Ich bin froh, den Studiengang Mechatronik Trinational gewählt zu haben. Diese Ausbildung hat mir einen tollen Einstieg ins Berufsleben als Ingenieur ermöglicht!”